Der FV Dudenhofen wird 100 Jahre alt. Zur Feier lud der Verein am Samstagabend zahlreiche Gäste in die Festhalle. Zum Ehrentag schmückten die Fußballer die Festhalle den Vereinsfarben gemäß mit schwarzen und gelben Ballons. Die Bühne zierte ein schwarz-gelbes Banner. Vorne baute der Verein Tische mit Erinnerungen aus der Vereinshistorie auf.Vorsitzender Roland Klaus wählte dem Jubiläum entsprechend ebenfalls eine schwarz-gelbe Krawatte. Er führte mit einem Rückblick auf die Geschichte des FVD durch den Abend und begrüßte zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Sport.Unter anderem das Wiedergründungsmitglied aus dem Jahr 1946, Günther Schall: „Günther kennt eigentlich jeder hier. Er war ein legendärer Torwart in den 50er und 60er Jahren beim FVD“, erzählte Klaus.

Über 100 Vereine im Gebiet des Sportbundes Pfalz begehen in diesem Jahr ihr Jubiläum, wie Klaus berichtete. „Doch was wäre das Jahr 1920 ohne die Gründung unseres FV Dudenhofen“, hob Hans-Dieter Drewitz, Vorsitzender des Südwestdeutschen Fußballverbandes, in seinem Grußwort hervor. Er lobte Dudenhofen als einen der Traditionsvereine der Region und schwärmte vom Stürmerduo des Oberligisten Scharfenberger und Stock.

Die letzte große Neuerung in Dudenhofen ist mit dem Bau des Kunstrasens fünf Jahre her. Jetzt denkt der FVD über eine Renovierung des Sportheims nach, wie Vorsitzender Klaus berichtete. Ortsbürgermeister Jürgen Hook sagte in seinem Grußwort Unterstützung zu.

Derweil setzte es für die erste Mannschaft der Spargeldörfler bei der vierten Testpartie die dritte Niederlage. Am Nachmittag vor der Feier verloren die Männer von Trainer Christian Schultz mit 2:3 (2:1) gegen Verbandsligist TB Jahn Zeiskam.

Dabei legten die schwarz-gelben Hausherren einen Blitzstart hin und führten nach sieben Minuten durch die Treffer von Paul Stock (5.) und Michael Bittner (7.) schnell 2:0. Kurz vor der Pause gelang Zeiskam der Anschlusstreffer, bevor der Jahn die Partie in den letzten zehn Minuten noch durch zwei Treffer drehte.

Unter anderem schlug Ex-Dudenhöfer Maurice Hafner zu. „Nach den ersten sehr starken 20 Minuten war es ein ganz schwacher Auftritt“, resümierte Spielleiter Florian Kober im Anschluss. Die Niederlage trübte die Stimmung der Mannschaft kaum. Viele erschienen am Abend.

Quelle: von Timo Konrad

Ausgabe Die Rheinpfalz Speyerer Rundschau – Nr. 34
Datum Montag, den 10. Februar 2020
Seite 14

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