FV Dudenhofen erwartet SV Gonsenheim

Morgen, Sonntag, um 15 Uhr empfängt Fußball-Oberligist FV Dudenhofen den amtierenden Verbandsliga-Meister SV Gonsenheim. Trainer Christian Schultz drohen bei diesem Spiel bis zu zwölf Spieler auszufallen.

Tolga Barin, Michael Bittner, Simon Bundenthal, Stefan Herzner, Kevin Hoffmann, Andreas Lange, Jannik Said, Paul Stock, Moritz Stock, Christian Wolff, Pascal Thiede, Julian Scharfenberger. Nein, das ist nicht die voraussichtliche Aufstellung des FVD, sondern es sind die Akteure, die gegen den SVG ausfallen könnten. Jedoch kann zumindest vorsichtig Entwarnung gegeben werden: Einige Namen der Auflistung sind mit einem Fragezeichen versehen. Hier entscheidet sich kurzfristig, ob ein Einsatz doch noch möglich ist.„Die Ausfälle sind keine Ausrede“, sagt Cheftrainer Schultz trotzig. Er habe so eine Phase erwartet: „Nach der kurzen und durchwachsenen Vorbereitung war klar, dass es irgendwann so eine Phase geben wird. Wir müssen uns auf einen kalten Herbst einstellen“, informiert der Coach. Aktuell gehe sein Team auf dem Zahnfleisch. Dies zeigte auch das Spiel beim 1. FC Kaiserslautern II: „Wir hatten keine einzige Torchance, haben nur verteidigt. Die Akkus waren leer, wir waren einfach platt“, berichtet der Trainer, der dies schon beim Warmmachen feststellen musste. Die bereits 16 gesammelten Zähler sind immerhin ein gutes „Herbstpolster“. Schultz jedoch warnt: „Wir müssen uns aber weiterhin die Punkte ganz hart erarbeiten.“

Die nun im Spargeldorf gastierenden Mainzer kommen laut Schultz mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen aus dem Pokalkampf gegen die Profis des 1. FC Kaiserslautern: „Ihnen wurde eine gute Leistung bescheinigt. Ich denke, dass es die Mannschaft beflügelt und die Müdigkeit nicht im Vordergrund steht.“ In der Verbandsliga verlor seine Elf vergangene Spielzeit beide Duelle mit Gonsenheim. „Zu Hause waren wir aber klar besser und haben nur aufgrund individueller Fehler verloren“, so der Coach. Er sieht die Mannschaft von Trainer Christian Lüllig auf Augenhöhe und rechnet mit einem „50:50-Spiel, in dem die Tagesform entscheidet“.

Die letzte Heimniederlage des FVD datiert vom 24. März – gegen Gonsenheim. „Diese Statistik hat keinen Einfluss auf das Spiel. Es wäre aber natürlich schön, wenn wir die Heimserie ausbauen könnten“, sagt Schultz zum aktuellen Lauf. Mit einem Sieg bleibt der FVD zumindest in der Heimtabelle auf Rang eins.

Quelle: von Nico Henrich

Ausgabe Die Rheinpfalz Speyerer Rundschau – Nr. 226
Datum Samstag, den 28. September 2019
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